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Unser gemeinnütziger Verein “Arbeit und Begegnung e.V.“ will geistig behinderten Menschen in
- Haushalten
- Betrieben
- Geschäften
- und anderen Einrichtungen
Arbeits- und Begegnungsmöglichkeiten schaffen, die nicht vorrangig auf Produktion und Leistung ausgerichtet sind.
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Unsere derzeitigen Arbeitsfelder umfassen unter anderem:
Recyclingarbeiten an zwei Kaufhäusern
- Arbeiten zur Landschaftspflege mit Naturschützern und Schulklassen
- Lieferservice für einen Weltladen
- Mitmachangebote am örtlichen Museum
- Lehmsteine herstellen
- gelegentlich Getreide mahlen und backen mit Kindern
- Angebote für schwerst- und mehrfach behinderte Teilnehmer (arbeitsnahe Tätigkeiten)
Wichtiger als ein verkäufliches Ergebnis ist uns stets die mitmenschliche Begegnung.
Die Arbeit kann mit Geld entlohnt werden muss es aber nicht. Die Entlohnung kann ebenso in Anteilnahme, Zuwendung und Unterhaltung bestehen, beispielsweise bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken. So können auch Menschen, deren Arbeitsergebnis sich in Geld bemessen nicht rechnet, ohne Sondereinrichtungen dort arbeiten, wo andere Menschen auch arbeiten. Wir bemühen uns zudem auch Menschen am gesellschaftlichen Arbeitsleben teilhaben zu lassen, die in festen Gewohnheiten verhaftet sind und die gestellten Aufgaben meist nicht verstehen. Ihnen wird mit den Möglichkeiten vor Ort eine Tätigkeit angeboten, die ihnen Freude bereitet und die anderen dennoch bei der Arbeit nicht hindert. Ein Beispiel: ein geistig schwer behinderter Mensch, der gerne Papier zerfetzt und um sich herum verstreut, kann teilhaben an Recyclingarbeiten im Kaufhaus: seine Arbeitskollegen sammeln die von ihm verstreuten Schnipsel wieder auf und pressen sie in einem großen Karton zusammen, der dann vom Recyclingunternehmen entsorgt wird. Die Arbeitsangebote des Vereins können Tätigkeiten umfassen, welche die Betreuten zu Hause erlernt haben. Diese Tätigkeiten bringen sie dann als „Mobile Dienste“ in ihre Umgebung ein. Schließlich soll ihnen die Möglichkeit eröffnet werden, nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in einen Betrieb oder einer öffentlichen Einrichtung (Schule, Museum o.ä.) zu arbeiten auch ohne ein wirtschaftlich verwertbares Ergebnis zu erzielen.
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Arbeiten in einem Betrieb, einem Geschäft oder einer
öffentlichen Einrichtung.
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| Ebene |
Mekmale |
Beispiele |
| tätig werden |
Freude an Tätigkeiten mit anderen Menschen am gleichen Ort und mit ähnlichem Material.
Ein Verständnis der Abläufe und ein Beitrag zum Arbeitsergebnis werden nicht vorausgesetzt.
- prozessorientiert
- tätig und aktiv werden
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Nach Lust und Laune leere Kartons zerreißen und um sich werfen, welche die anderen Teilnehmer dann zum Recyceln zusammenpressen
Auf einem Bauernhof mit Hilfestellung Tiere füttern, streicheln und sich von ihnen berühren lassen
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| ziel-gerichtete Aktivierung |
unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft mit Materialien arbeiten, die in dem Betrieb verwendet werden - prozessorientiert
- situationsgerecht arbeiten
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an den Backtagen eines Museums nach eigenem Rhythmus Getreide mahlen und backen |
| punktuelle Mitarbeit |
am normalen betrieblichen Ablauf teilnehmen, ohne ein wirtschaftlich verwertbares Ergebnis zu erzielen
(mit oder ohne Betreuer)
- prozessorientiert
- zielgerichtet mitarbeiten
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gelegentliche Handlangertätigkeiten auf einer Baustelle nach eigenem Ermessen
gelegentliche Botendienste in einer Verwaltung oder Vernichtung von Papierabfällen durch Reißwolf
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| Fest-einstellung |
im normalen Betriebsablauf ein wirtschaftlich verwertbares Ergebnis erzielen ( anfangs evtl. mit Arbeitsassistent ). Angemessene Bezahlung durch den Eigentümer des Betriebes - ergebnisorientiert
- selbstverantwortlich
arbeiten
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als Beifahrer einen LKW selbständig be- und entladen in einem Laden die angelieferte Ware auspacken, Preisetikett aufkleben, einsortieren u.a
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Unser Ziel ist, dass jeder Teilnehmer auch ein geistig schwer behinderter Mensch eine Arbeit oder Tätigkeit findet, mit der er glücklich wird und am gesellschaftlichen Leben teilnimmt.
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